12. Tag: Strandtag

Heute war Nichtstun angesagt.

Mehr als die Hälfte unserer Gruppe - inklusive der Reiseleiterin - ist heute morgen abgereist. Ein paar Einzelne sind noch da, die ein paar Tage verlängert haben.

Heute morgen um 9 Uhr waren wir noch zum "Winken" da, als die anderen abgeholt wurden. Insbesondere das "Schweizer Kleeblatt" - vier Damen aus der Schweiz, allesamt interessante Persönlichkeiten - haben wir sehr ins Herz geschlossen (und sie uns glaube ich auch). Wir waren wirklich eine sehr nette Gruppe und haben uns allesamt gut verstanden und viel Spaß miteinander gehabt.

Ich glaube, guten Gewissens sagen zu können, dass die Reise Jürgen sehr gut gefallen hat. Vielleicht findet er auch noch Gefallen an weiteren Reisen dieser Art.

Ich habe ihn gebeten, mal sein eigenes Resumee in den Blog zu stellen. Mal sehen, ob er es macht.

Ansonsten waren wir den ganzen Tag am Strand oder am Pool. Es ist ganz komisch: heute ist keiner mehr da, der uns sagt: "um soundsoviel Uhr geht es los" und "das und das müssen Sie beachten" und "um 19 Uhr gibt es Abendessen"...

Am späten Nachmittag sind wir am Strand entlang zum Nachbarhotel gelaufen und haben dort einen Kaffee getrunken. Auch eine sehr noble Anlage!

Heute ist Freitag, also der islamische Sonntag. Es waren einige Omanis mit Ihren Familien in der Strandbar zu sehen. Es ist schon sehr skurril, eine Frau mit schwarzem Umhang und nur einem Schlitz zwischen den Augen inmitten der wohlbeleibten westeuropäischen Touristinnen im Bikini zu sehen...

Am Abend waren wir dann noch omanisch essen. Unsere "Jeep"-Mitfahrer hatten ein omanisches Restaurant in der Innenstadt ausfindig gemacht, bei dem man ganz typisch in einem Separee auf dem Boden sitzt und von diversen Tellern speist. Das Restaurant wurde vom DuMont-Reiseführer empfohlen.

Das Ganze war ziemlich skurril:
Erst mal war keiner außer uns da. Die Separees waren kleine, enge Abteile mit einer seltsamen Jugendherbergs-Holzoptik. Bzgl. Optik und Atmosphäre war es nicht gerade einladend. Die "Einrichtung" war alt. Aber das Restaurant wurde wie gesagt sehr gelobt.

Die Bedienung waren allesamt Inder. Wir waren zu viert und bestellten erst mal zwei Menus für uns vier - Wie sich herausstellte, war das mehr als genug!

Das Essen kam auf mehreren kleinen Tellern. Dazu gab es vier Sorten Reis und arabisches Brot. Das meiste war sehr lecker, manches schmeckte ungewohnt oder war undefinierbar. Aber insgesamt eine interessante Erfahrung.

Jürgen hat alles probiert.

Jürgen hat sich für den Abend in Schale geworfen und seine in Maskat gekaufte Dishdasha (Umhang) angezogen und seinen Muzzar (Kopftuch) aufgesetzt. Sah ziemlich geil aus! Der Taxifahrer hat gleich gefragt, ob er Omani sei...

Kommentare

  1. Hätte ich noch die Hautfarbe von denen, wäre es perfekt gewesen...! 😊

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